Aktuelles

Elternbrief Mai 2020

Betreuungssettings

Mittlerweile werden in unserer Kindertageseinrichtung in drei sogenannten „Betreuungssettings“ ( Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)  betreut. Das heißt konkret für unsere Einrichtung, dass wir die Funktionsbereiche  Entdeckerinsel, Theaterinsel und  Fiffikusswerkstatt notdürftig wieder in traditionelle Gruppenräume umgestaltet haben.

Die Kinder der einzelnen Bereiche sollen keinen Kontakt zu Kindern aus den anderen Räumen haben; das gleiche gilt für die Erzieherinnen. Damit will man vermeiden, dass wenn eine Corona-Infektion eines Kindes, eines Elternteils oder einer Erzieherin bekannt wird, nur die Kinder und Erzieherinnen dieses einen Bereiches in die Quarantäne müssen und der Kindergartenbetrieb für alle anderen weiter gehen kann.

Anfangs sollten Kita-Gruppen mit maximal 5 Kindern gebildet werden. Und da wir nach und nach die Settings bilden mussten, teilten wir die Kinder so ein, wie sie kamen. So passierte es leider, dass wir Wünsche von Eltern nicht erfüllen konnten, die ihre Kinder gerne mit bereits betreuten Kindern  zusammen in einem Setting gesehen hätten. Das tut uns sehr leid, aber wir haben uns an die Vorgaben zu halten, auch wenn es uns noch so schwer fällt.

Wir können den Ärger einiger Eltern sehr gut verstehen, bitte haben Sie aber auch Verständnis für unsere Situation. Wir arbeiten hier zum Wohle unserer Kinder; die betreuenden Erzieherinnen setzen sich damit aber auch einem erhöhten Ansteckungsrisiko aus.

Am Nachmittag die Kinder mit Kindern aus anderen Settings spielen zu lassen, ist kontraproduktiv und widerspricht den Empfehlungen. Letztendlich tragen Sie aber als Eltern die Verantwortung.

In den kommenden Tagen rechnen wir damit, dass weitere Kinder wieder die Kindertageseinrichtung besuchen werden. Auch für uns ändert sich die Situation von Tag zu Tag. Wir sind dabei nicht diejenigen, die die Entscheidungen treffen.

Aber wir können versichern, dass sich alle Kinder sehr gut mit der Situation arrangieren. Neue Spielkontakte entstanden, die vorher gar nicht für möglich gehalten worden sind. Die meisten Kinder genießen die fast eins zu eins Betreuung und jeder Wunsch  wird versucht zu realisieren. Wir machen einfach das Beste daraus.

Wann wir in den normalen Alltag wieder zurück kehren können, ist noch ungewiss.  Schritt für Schritt soll die Kita weiter geöffnet werden. Wie, das erfahren Sie regelmäßig über Ihre Mailpost von unserer Verbundleitung Marion Kersten.

Neben den Kolleginnen, die die Kinder betreuen, sind alle anderen Kolleginnen seit Ostern auch wieder im Haus. Wir nutzen die Zeit, um Bildungsdokumentationen zu schreiben, uns auf das kommende Kita-Jahr vorzubereiten, längst fällige Aufräumarbeiten zu erledigen, unseren Garten auf Vordermann zu bringen, konzeptionell zu arbeiten, Fachliteratur zu lesen, und, und, und…

Viel viel lieber würden wir unserer ganz alltäglichen Arbeit nachgehen und und die Kinder darin unterstützen, sich als Weltentdecker auf den Weg zu machen…..

Jetzt müssen die Kinder  zu Hause Weltentdecker sein. Ich hoffe, Sie machen einfach das Beste daraus und können diese Zeit mit ihren Kindern trotz der großen Herausforderungen  genießen. Melden Sie sich, wenn wir etwas für Sie tun können. Was möglich ist, wollen wir gerne realisieren.

Cleo

Durch die Corona- Krise bedingt wurde es für Doris Ortmeier möglich, dass eine Berner Sennenhündin bei ihr einziehen konnte. Und auch das hat die Corona- Krise möglich gemacht: Sie konnte, weil sich der Ausbildungsstart verzögert hatte, direkt mit Cleo in die Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam starten. 

Cleo hat eine Box im Büro, wo sie zur Zeit den Tag mit Doris Ortmeier verbringt  Sie freut sich schon auf alle Kinder, deren Eltern ihre Einwilligung zum Kontakt geben.

Zur Zeit ist wegen der strikten Kontaktbegrenzungen noch kein Zusammentreffen in der Kita möglich. Sobald es wieder erlaubt ist, wird Doris Ortmeier behutsam ihre Hündin Cleo in den normalen Kita- Alltag eingewöhnen.

Bitte beachten Sie unseren aktualisierten   Kalender

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